Erasmus + Mobilitäten 2022

Die Landesarbeitsgemeinschaft hat sich erfolgreich für die nächsten 5 Jahre akkreditieren lassen und führt diverse Weiterbildungen im Bereich nachhaltige Entwicklung sowie der Weiterbildung im Bereich der Bildungsarbeit für Personal und Teilnehmer:innen durch.

Die erste Weiterbildung ist dem Thema nachhaltige Entwicklung gewidmet. Wir haben mit Petra Wlasak (Phd) eine erfahrende Wissenschaftlerin auf dem Bereich der Erwachsenenbildung und nachhaltige Entwicklung für unsere Fortbildung gewinnen können.



Die Fortbildung hat das Ziel, einen Einblick in die zukünftigen Herausforderungen des Klimawandels mit Fokus auf gesellschaftliche Prozesse im alpinen Raum zu geben. Hauptthematik ist die Wissensvermittlung zur Förderung einer nachhaltigen lokalen Entwicklung in Kombination mit intakter Umwelt. Hierfür werden Projekte und Methoden, die in Südtirol umgesetzt werden, kennengelernt, die zum Ziel haben nachhaltige Entwicklung in der Region umzusetzen. Gemeinsam soll überlegt werden, wie diese Ansätze auch an anderen Orten weltweit anwendbar sein könnten und welche Strategien in Zukunft gefragt sind. Weiter sind Gespräche mit lokalen Politiker:innen, Bildner:innen und Wirtschaftstreibenden geplant, die von ihren Erfahrungen bei der Umsetzung von nachhaltigen Strategien berichten werden. Ebenso erwartet die Teilnehmer:innen fachliche Inputs von lokalen Expert:innen und Gespräche mit einheimischen Kolleg:innen. Auch der Umgang mit Blockaden und Widerständen wird hierbei thematisiert werden.


Erasmus + Mobilitäten 2020 (2021)

Photos: Simone Ahrend. sah-photos                                                                                                    


Das Leitthema der Erasmus + Mobilitäten im Jahr 2020 ist „Von einer Wilkommens- zu einer Ankommenskultur“. Corona-bedingt wurden alle Mobilitäten um ein Jahr verschoben und deshalb erst 2021 durchgeführt.

Alle Fortbildungen widmen sich dabei mehr oder weniger dem Thema der Integration von Migrant:innen. Die Lernmobilitäten ermöglichen grenzüberschreitende Fortbildungsmöglichkeiten und einen interkulturellen Erfahrungsaustausch. Dabei stehen neben den internationalen Begegnungen und dem Erwerb neuer Sprachkenntnisse, die Vermittlung innovativer Bildungsmaßnahmen und methodischer Herangehensweisen im Vordergrund. Ein Überblick über die Mobilitäten in den vergangenen Jahren ist hier zu finden.



Participants




Von einer Wilkommens- zu einer Ankommenskultur

Mobilität 2: „Kreative und künstlerische Methoden“

In Graz in Zusammenarbeit mit UniT vom 11. - 15. Juli 2021


In Graz werden integrative und kreative Methoden aus der erfolgreichen Bildungsarbeit mit geflüchteten Menschen und Migrant*innen in Österreich vorgestellt und diskutiert. Im Besonderen geht es um das Sprachlernen, um Schreibimpulse, die helfen, dass Menschen sich ausdrücken lernen, sich schreiben trauen, die sie dabei unterstützen ihre Gefühle mitzuteilen. Solche Strategien lernt man im Workshop in praktischen Übungen kennen und kann sie erproben. Das macht es dann einfacher, sie in der eigenen Bildungsarbeit zu nutzen. Ihr Einsatz erleichtert auch den Umgang mit Mehrsprachigkeit und Heterogenität. Schreiben wird durch diese Übungen als ein Vorgang erfahren, der nicht nur in der Muttersprache möglich ist. Geplant sind auch Begegnungen mit Menschen, die aus eigener Erfahrung berichten können, wie sie es geschafft haben, sich in der zunächst fremden Sprache selbstverständlich zu bewegen. Auch das Thema Blockaden und Widerstände wird eine Rolle spielen. Es werden kreative und künstlerische Strategien vermittelt, um damit umzugehen. Es wird auch Gespräche mit österreichischen Kolleg*innen und Teilnehmenden von Kursen geben, und - falls es Corona erlaubt - den Besuch von Beispielprojekten.

Die Kurssprache ist Deutsch.



Mobilität 3: „Diversität in der Erwachsenenbildung“

In Valencia mit AC Amics de la Biblioteca de la Fonteta vom 26. bis 30. Juli 2021.

In der Mobilität werden die Teilnehmenden hinsichtlich diskriminierender Verhaltensweisen in Form vorurteilsbehafteter Handlungen, Stereotypen und ausschließender Äußerungen in ihrem Arbeitsalltag sensibilisiert, sowie Herangehensweisen und Methoden vermittelt bekommen, wie solche tief verwurzelten Muster aufgebrochen werden können. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf verschiedenen Diskriminierungsformen liegen und vor allem auf antimuslimischen Rassismus. Weitergehend werden Modelle und Methoden vorgestellt, wie mit der Heterogenität von Zielgruppen besser umgegangen und die Lebenswirklichkeiten und Bedürfnisse der Teilnehmenden bei der Konzipierung von Veranstaltungen besser berücksichtigt werden kann. Auch wird die Pandemie und deren Auswirkungen auf Diskriminierung thematisiert.

Die Kurssprache ist Englisch.






Mobilitätsprojekte in der Erwachsenenbildung im Rahmen von Erasmus+ sind organisierte Lernaufenthalte im europäischen Ausland für Bildungspersonal der Erwachsenenbildung und werden von der EU gefördert.