BNE und Nachhaltigkeitspolitik in Brandenburg

Das Land Brandenburg hat 2009 einen "Landesaktionsplan Bildung für Nachhaltige Entwicklung" vorgelegt. An seiner Erarbeitung beteiligt waren die für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie für Bildung, Jugend und Sport zuständigen Landesministerien (MUGV und MBJS) in Kooperation mit diversen NGOs und dem Beirat für Nachhaltige Entwicklung und Ressourcenschutz.

Mit dem Landesaktionsplan bekennt sich das Land Brandenburg zu seiner Rolle als aktiver Mitgestalter der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) ist seit einigen Jahren im Land Brandenburg in der Bildung verankert. Dies spiegelt sich vornehmlich in der Umweltbildung und im Globalen Lernen wider, aber auch in den Rahmenlehrplänen stellt BNE ein verpflichtendes Bildungs- und Erziehungsziel dar. Der Landesaktionsplan gibt den aktuellen Stand der Entwicklung im Bereich BNE wieder. Er  beschreibt, wie die um BNE begonnene Diskussion unter Einbeziehung weiterer Akteure auf Landesebene fortgesetzt und Möglichkeiten zur Realisierung der im Nationalen Aktionsplan beschriebenen Ziele erarbeitet werden können.

Dem Fortgang der Entwicklung im Land Brandenburg folgend soll der Landesaktionsplan BNE kontinuierlich fortgeschrieben werden. 2011 wurde der Aktionsplan aktualisiert. Erstmals fortgeschrieben wurde er im Jahr 2013, eine weitere Fortschreibung ist in Planung. Hier geht es zum aktuellen LAP.


Nachhaltigkeitspolitik in Brandenburg

Da die begrenzten natürlichen Ressourcen elementare Grundlage der menschlichen Existenz sind, kommt ihrer Bewahrung und ihrem Schutz bei der Suche nach vertretbaren Entwicklungsmöglichkeiten eine besondere Rolle im Sinne von "ökologischen Leitplanken" zu. Nachhaltige Entwicklung in Brandenburg soll sich ferner am Prinzip der Inklusion orientieren. Inklusion bedeutet, dass alle Menschen ein Recht auf gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen haben.


Vor diesem Hintergrund und mit dem Ziel eine stärkere Integration der Nachhaltigen Entwicklung in die Fachpolitik der Ressorts der Landesregierung zu erreichen, vereinbarten die Regierungsparteien Brandenburgs für die neue Legislaturperiode die Berufung des aus Wissenschaftlern und Experten bestehenden "Beirat für Nachhaltige Entwicklung und Ressourcenschutz" beim Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz als beratendes Gremium und die Erarbeitung einer Landesnachhaltigkeitsstrategie im Rahmen eines breit angelegten öffentlichen Dialogprozesses. Die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Brandenburg.


Darüber hinaus unterstützt die Landesregierung lokale und regionale Akteure, wie z.B. Lokale Agenda 21 Initiativen, die sich für eine Nachhaltige Entwicklung in ihrer Region engagieren und arbeitet in enger Kooperation mit den verschiedensten Akteuren am Landesaktionsplan "Bildung für nachhaltige Entwicklung".